Serviceangebote des Instituts

Das Institut bietet Unterstützung und unabhängige Experteninformation bei schwierigen Entscheidungen in der Arzneimitteltherapie.

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Service auf einen Blick

Konsil Klinische Pharmakologie

Unser Konsiliardienst soll dazu beitragen, die Arzneimitteltherapiesicherheit an der Charité - Universitätsmedizin Berlin zu verbessern.

Unsere Beratungstätigkeit betrifft folgende Aspekte der Arzneimitteltherapie:

Weitere Informationen zum Konsil Klinische Pharmakologie finden Mitarbeiter der Charité nur INTERN über das Intranet der Charité:
Konsil Klinische Pharmakologie.

Arzneimitteltherapie bei Niereninsuffizienz

Die Niere spielt eine herausragende Rolle bei der Arzneimittelelimination und eine eingeschränkte Nierenfunktion stellt die häufigste Veränderung dar, die zu einer klinisch relevanten Veränderung der Pharmakokinetik von Medikamenten führen kann.

Wichtige allgemeine und spezifische Informationen über die Anwendung von einzelnen Wirkstoffen finden Sie unter DOSING von der Abt. Klinische Pharmakologie & Pharmakoepidemiologie, Universitätsklinikum Heidelberg.

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)

Die Kontrolle von Medikamentenspiegeln, das Therapeutische Drug Monitoring, dient der Kontrolle und Optimierung einer bestehenden Arzneimitteltherapie. Es wird sinnvoll eingesetzt z.B. bei Arzneimitteln mit geringer therapeutischer Breite, Zweifeln an der Adhärenz des Patienten oder Substanzen, für die große inter- und intraindividuelle Konzentrationsschwankungen bekannt sind.

Die Bestimmungen von Arzneimittelkonzentrationen erfolgen durch die Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH

Labor für Pharmakogenetik

Neben bekannten Faktoren wie Alter, Komedikation und Komorbiditäten können auch genetische Variationen dazu beitragen, dass ein Wirkstoff in der zugelassenen Standarddosierung bereits eine unerwartete Toxizität aufweist oder keine ausreichende klinische Effektivität zeigt. Ursächlich kommen hier Variationen in Genen in Betracht, die für metabolisierende Enzyme, Transporter oder Zielstrukturen von Arzneimitteln kodieren und damit Auswirkungen auf die Pharmakodynamik und/oder –kinetik sowie das Nebenwirkungsprofil haben. Die Kenntnis über den individuellen Genotyp des Patienten kann in diesen Fällen dazu beitragen, die medikamentöse Therapie zu individualisieren. So soll beispielsweise vor Beginn einer antiretroviralen Therapie mit Abacavir auf das Vorhandensein des HLA-B*5701-Allels getestet werden.

Das Labor Berlin bietet verschiedene pharmakogenetische Analysen an; bitte informieren Sie sich dazu hier.
Basierend auf den vorliegenden pharmakogenetischen Laboranalysen beraten wir Sie gerne hinsichtlich der Befundinterpretation oder weiterer Fragen, z.B. zur Notwendigkeit einer Dosisanpassung oder einem Therapiewechsel.

Sollten Sie Fragen zu Analysen haben, die nicht im Labor Berlin angeboten werden, können wir Sie ebenfalls gerne beraten.
Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail oder
rufen Sie uns an unter 450 625 333, bzw. schicken Sie uns ein FAX 450 7 625 333.

Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft und Stillzeit

Beratungen zu Fragen der Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit werden durch den Arbeitsbereich Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie angeboten.

Das Beratungszentrum ist zu erreichen unter:

Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Augustenburger Platz
13353 Berlin

+49 30 450 525 700

+49 30 450 525 902

 

Sprechzeiten
(nur werktags, nicht an Feiertagen):

Vormittags (Mo-Fr)
09:00 - 12:30 Uhr

Nachmittags (außer Mi)
13:30 - 16:00 Uhr

Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) an die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Das Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie bietet seine Hilfe bei der Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen an. Ärztliche Kolleginnen und Kollegen aus allen Abteilungen der Charité können sich in klinischen Verdachtsfällen an uns wenden (ausgenommen sind Patientinnen und Patienten in klinischen Studien). Wir übernehmen für Sie die eventuell anfallende Recherchearbeit und können als Ansprechpartner für Rückfragen (z.B. seitens der regulatorischen Behörden oder der Hersteller) fungieren.

Kontakt

 +49 30 450 625 333

Beratung Klinische Studien

Sollten Sie Fragen zur Durchführung einer klinischen Studie haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Das Konsil Klinische Pharmakologie  ist nur über das  Intranet der Charité - Universitätsmedizin Berlin erreichbar!

  • Die Ethikkommission der Charité berät auf Antrag die Durchführung eines medizinisch-wissenschaftlichen Vorhabens, welches weder die klinische Prüfung eines Arzneimittels noch Medizinproduktes beinhaltet.
  • Die Ethik-Kommission des Landes Berlin berät bei Anträgen zur Klinischen Prüfung nach Arzneimittelgesetz in Verbindung mit GCP-V, sowie bei Anträgen zur Klinischen Prüfung und Leistungsbewertungsprüfung nach dem Medizinproduktegesetz.
  • Die Charité Research Organisation (CRO)  konzentriert sich auf die Gestaltung und Durchführung von klinischen Studien.
  • Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien der Charité - KKS Charité unterstützt als Dienstleistungseinrichtung der Charité für die klinische Forschung die Investigator Initiated Trials (IIT) und Industriestudien, in denen Arzneimittel, Medizinprodukte sowie diagnostische oder therapeutische Verfahren untersucht werden. Das KKS betreut Studien der Phasen I-IV im gesamten Spektrum der medizinischen Indikationen.

Aktuelle Rote-Hand-Briefe

In den Rote-Hand-Briefen informieren pharmazeutische Unternehmen die Fachkreise über neu erkannte, bedeutende Arzneimittelrisiken und über Maßnahmen zu ihrer Minderung.

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Giftnotruf Berlin

Telefonische Notfallberatungen bei Vergiftungen bietet der Giftnotruf der Charité täglich rund um die Uhr an:

 +49 30 - 19240 (Tag und Nacht)